Elke Jäger aus Strothe

©Bild: Privat Elke Jäger

Frau Jäger lebt mit ihrer Familie, das sind ihre Schwiegereltern Elsbeth und Hans Jäger,  ihrem Mann Hubertus Jäger und ihrem Sohn Sönke in Strothe. Gemeinsam bewirtschaften sie den Redhof, der seit mehr als 200 Jahren im Besitz der Familie Jäger ist. Der Redhof ist ein Betrieb mit Mastschweinen und Ackerland. Elke Jäger engagiert sich auch ehrenamtlich. Sie ist Bezirksvorsitzende der Waldecker Landfrauen und ist in Sachen Ernährungsführerschein in Grundschulen unterwegs. Für den aid-Ernährungsführerschein lernen Grundschulkinder selbst leckere Salate, fruchtige Quarkspeisen und andere kleine Gerichte zuzubereiten. Der aid-Ernährungsführerschein ist ein fertig ausgearbeitetes Unterrichtskonzept für die dritte oder vierte  Klasse, bei dem der praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten im Mittelpunkt steht.

Unsere 10 Fragen an Landwirtin Elke Jäger:

 

Warum lebst du gerne hier im Landkreis?

Ich liebe die abwechslungsreiche Landschaft – ich kann dort leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen.


Was fasziniert dich an der Landwirtschaft?

Das Schöne auf einen landwirtschaftlichen Betrieb in das Miteinander in der Familie, aber auch die Nähe zur Natur und den Tieren.

 

Was war dein bisher schönstes Erlebnis als Landwirtin?

Es gibt viele schöne Momente: z.B. den Geruch eines frischgepflügten Ackers, den Duft eines blühenden Rapsfeldes oder den Mähdrescher in der Abendsonne


Wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?

Der Tag ist für mich perfekt, wenn ich alles was ich mir vornehme auch klappt.

 

Bitte vervollständige folgenden Satz: Wenn ich Landwirtschaftsministerin wäre, würde ich …

… jeden Monat mit meinen Mitarbeitern einen Landwirtschaftlichen Betrieb besuchen um die Arbeit unterschiedlicher Betriebsweisen kennen zu lernen.

 

Wen oder was würdest du außer deiner Familie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine Hündin. Sie ist immer um mich herum.

 

Welches Motto oder welcher Spruch passt zu dir?

Meine Oma hat früher immer gesagt (auf Platt): "Geht nicht, gibt es nicht – höchstens geht nicht schön". Den Spruch fand ich damals schon gut und versuche ihn auch heute mit Leben zu erfüllen.

 

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du ändern?

Oh, ich habe so einige Wünsche. Neben der Gesundheit würde ich mir z.B. wünschen, dass es weniger Bürokratie gäbe oder dass an den Schulen ein Schulfach Landwirtschaft und Ernährung unterrichtet würde.

 

Welchen Film könntest du dir immer wieder anschauen?

Ich liebe „Dirty Dancing“, denn ich tanze gerne und ich finde die Tanzszenen ganz toll.

 

Was ist dein Lieblingsessen?

Da fast die ganze Familie zur Jagd geht, kommt viel Wildfleisch auf den Tisch. Aber es werden auch Schweine aus eigener Haltung geschlachtet und verarbeitet. Eines meiner Lieblingsrezepte sind fruchtige Ofenschnitzel.

 

Und für alle, denen jetzt das Wasser im Munde zusammengelaufen ist,
gibt es hier natürlich auch das Rezept:

Wiebke Pohlmann aus Welleringhausen

©Bild: Privat Wiebke Pohlmann

Wiebke hat vor zwei Jahren das Abitur gemacht und befindet sich gerade im 3. Lehrjahr Ihrer Ausbildung zur Landwirtin. Nach Ihrer Abschlußprüfung möchte Wiebke Agrarwissenschaft studieren. Wiebke lebt mit ihren Eltern Silke und Friedrich, ihrer Großmutter Christa und ihrer Schwester Mareike im schönen Welleringhausen – einem Ortsteil von Willingen. Gemeinsam bewirtschaften sie einen Milchviehbetrieb mit 50 Holstein-Rotbunten und 58 Hektar Ackerland, auf dem die Pohlmanns Raps, Gerste, Roggen und Triticale anbauen. Neben ihrer Familie kümmert sich Wiebke alltäglich hauptsächlich um die Kühe und Kälber sowie um 20 Hühner und zwei Schafe.

Unsere 10 Fragen an Landwirtin Wiebke Pohlmann:

 

Warum lebst du gerne hier im Landkreis?

Mir gefällt die Landschaft hier. Wir haben schöne Wälder, Berge und Bäche, wo man in Ruhe spazieren gehen oder Fahrrad fahren kann.
Außerdem mag ich das Leben auf dem Dorf mit allem was dazu gehört.


Was fasziniert dich an der Landwirtschaft?

Vor allem die Arbeit draußen und mit den Tieren. Aber auch die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten und sich seine Zeit selbst einteilen
zu können.

 

Was war dein bisher schönstes Erlebnis als Landwirtin?

Das sind die vielen kleinen Momente. Wenn die Rinder im Sommer auf der Weide grasen und dann fröhlich angelaufen kommen,
wenn sie den Trecker hören. Oder wenn ein neues Kalb geboren wurde oder ein kleines Küken geschlüpft ist.


Wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?

Die Sonne scheint, die Hühner und Rinder sind draußen und die Schafe laufen im Garten. Und wenn man dann zwischen Silo-Machen und Getreide-Ernten noch Zeit hat, etwas zu unternehmen oder das Wetter einfach nur zu genießen, ist es perfekt.

 

Bitte vervollständige folgenden Satz: Wenn ich Landwirtschaftsministerin wäre, würde ich …

… mehr auf die Erfahrung der Landwirte setzen und mich weniger von Schlagzeilen in der Presse beeinflussen lassen.

 

Wen oder was würdest du außer deiner Familie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine beiden Schafe. Die zwei sind einfach total liebenswert und bringen immer gute Laune.

 

Welches Motto oder welcher Spruch passt zu dir?

Geht nicht gibt‘s nicht ;-).

 

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du ändern?

Ich würde mir wünschen, dass all die sinnlosen Kriege, die so viele Menschen das Leben kosten, endlich aufhören.

 

Welchen Film könntest du dir immer wieder anschauen?

Gefährten. Traurig, aber schön.

 

Was ist dein Lieblingsessen?

Ofenkuchen oder Reibeplätzchen, am liebsten die von meiner Oma. Ansonst esse ich gerne Süßes, besonders Schokolade.

 

Und für alle, denen jetzt das Wasser im Munde zusammengelaufen ist,
gibt es hier natürlich auch das Rezept:

Rhabea Landau von der "Köhlermühle"

©Bild: Privat Rhabea Landau

Das Landwirtschaft und Schule Hand in Hand gehen, kann man bei Rhabea Landau auf der "Köhlermühle" in Frankenberg-Röddenau erleben. Dort sind Kindergarten- und Schulkinder regelmäßig zu Besuch. Es gibt ein ganz besonderes Klassenzimmer: den Kuhstall. Rhabea und Matthias Landau führen nicht nur einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb, sondern sind auch in der Initiative "Bauernhof als Klassenzimmer" sehr aktiv. Familie Landau freut sich aber auch außerhalb der Schulstunden über Besuch. Die Stalltüren der "Köhlermühle" stehen interessierten Gästen offen. Und in ihrer Milchkammer bieten die Landaus die hauseigene gesunde, frische Rohmilch an – zum Selbstzapfen rund um die Uhr. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.milch-aus-frankenberg.de

Unsere 10 Fragen an Landwirtin Rhabea Landau:

 

Warum lebst du gerne hier im Landkreis?

Hier leben die Menschen, die mir am wichtigsten sind. Es ist schön, dass man keinem Großstadttrubel ausgesetzt ist, und das Leben
verläuft eher ruhiger und langsamer.


Was fasziniert dich an der Landwirtschaft?

Kein Tag ist vorhersehbar und man muss immer mit neuen Herausforderungen rechnen.

 

Was war dein bisher schönstes Erlebnis als Landwirtin?

Eine Kaiserschnittgeburt bei -20°C mit gesundem Kalb und gesunder Kuh.


Wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?

Ein perfekter Tag beginnt mit Kindern, die gerne in die Schule gehen. Ein Vormittag, an dem ich ungestört meine Arbeit erledigen kann.
Ein Nachmittag bei schönem Wetter an der Eder und ein Abend mit Stallarbeit, an dem alles nach Plan verläuft.

 

Bitte vervollständige folgenden Satz: Wenn ich Landwirtschaftsministerin wäre, würde ich …

… allen Mitarbeitern einen Monat Praktikum auf einem landwirtschaftlichen Betrieb verordnen.

 

Wen oder was würdest du außer deiner Familie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ein gutes Buch.

 

Welches Motto oder welcher Spruch passt zu dir?

Wir sind hier nicht bei „Wünsch dir was“, sondern bei „so isses“.

 

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du ändern?

Ein Schulsystem für ganz Deutschland.

 

Welchen Film könntest du dir immer wieder anschauen?

Immenhof, den habe ich schon als Kind sehr oft gesehen und freue mich, wenn ich ihn jetzt mit meinen Kindern anschauen kann.

 

Was ist dein Lieblingsessen?

Dampfnudeln mit Vanillesauce, Zimt und Zucker. Leider gibt es das viel zu selten, weil der Rest meiner Familie davon nicht so begeistert ist.

 

 

Und für alle, denen jetzt das Wasser im Munde zusammengelaufen ist,
gibt es hier natürlich auch das Rezept:

Ingrid Sippel vom Angushof Sippel

©Bild: Lutz Benseler, WLZ

Ingrid Sippel stammt aus einer  Familie, die seit mehr als 300 Jahren in Helmscheid, dem nördlichsten Ortsteil der Großgemeinde Korbach, ansässig ist (war). Die jetzige Hofstelle besteht seit 120 Jahren. Ackerbau, Milchviehhaltung, Schweinemast und eine Gaststätte waren die traditionellen Arbeitsfelder von Ingrids Familie. Mit historischen Wurzeln und beflügelnden Ideen meistert man den Wandel der Zeiten: Als Ingrid den Hof ihrer Eltern gemeinsam mit Ihrem Mann Friedrich übernahm, hatten sie eine solche Idee. Sie beschlossen, die Milchwirtschaft aufzugeben und eine Mutterkuhherde aufzubauen. Und der Erfolg bestätigte diese Entscheidung. Ihre hornlosen Angus-Rinder züchten sie nun seit 20 Jahren. Das schmackhafte, zarte Fleisch vermarkten sie direkt von ihrem Hof aus. Mit Sohn Markus, der sich als "Draußen-Kind" schon immer für den Hof begeistert hat, liegt auch die Zukunft des Angushof Sippel in tatkräftigen Händen. Mehr über den Hof von Ingrid Sippel und Ihrer Familie erfahrt Ihr auf Ihrer Website unter: www.angushof-sippel.de

Unsere 10 Fragen an Landwirtin Ingrid Sippel:

 

Warum lebst du gerne hier im Landkreis?

Ingrid Sippel: Wir haben eine wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft, mit Bergen und Seen. Meine Familie und ich können Ihre Berufe vor Ort ausüben. Das ist prima.


Was fasziniert dich an der Landwirtschaft?

Ingrid Sippel: Das Arbeiten mit den Tieren und in der Natur. Ich kann die Arbeitszeit und die Freizeit weitestgehend selbst gestalten. Da macht es auch nicht so viel aus, wenn Sonn- oder Feiertage zu Arbeitstagen werden, oder dass wir nur selten in Urlaub fahren können.

 

Was war dein bisher schönstes Erlebnis als Landwirtin?

Ingrid Sippel: Ich konnte unsere Kinder, als sie noch klein waren, bei vielen Arbeiten z.B. im Stall, bei der Ernte oder rund um Haus und Hof mitnehmen. Das war für mich eine tolle Zeit, auch wenn ich sehr gut aufpassen musste, dass nichts passiert. Vielleicht hat das auch dazu beigetragen, dass beide Jungs sich für die Landwirtschaft begeistern.


Wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?

Ingrid Sippel: Der Tag ist perfekt, wenn ich weiß, dass es meiner Familie gut geht und auf dem Hof alles rund läuft.

 

Bitte vervollständige folgenden Satz: Wenn ich Landwirtschaftsministerin wäre, würde ich …

Ingrid Sippel:… mich dafür einsetzen, dass in Deutschland und in Europa keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden dürfen.

 

Wen oder was würdest du außer deiner Familie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ingrid Sippel: Einen der Waschbären und seine Familie, die gelegentlich auf unserem Hof ihr Unwesen treiben.

 

Welches Motto oder welcher Spruch passt zu dir?

Ingrid Sippel: Ich versuche, alles so genau zu erledigen, wie es mir möglich ist, denn dann wird es immer noch ungenau genug.

 

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du ändern?

Ingrid Sippel: Ich würde mir wünschen, dass es nur eine Konfession gibt. Das würde manches Problem auf Erden lösen.

 

Welchen Film könntest du dir immer wieder anschauen?

Ingrid Sippel: Die Animal Farm. Da steckt so viel Wahrheit drin.

 

Was ist dein Lieblingsessen?

Ingrid Sippel: Einfache, gutbürgerliche Küche und gerne Süßes. Mein Lieblingsgericht sind Rouladen mit Rotkohl und Salzkartoffeln, die esse ich sehr, sehr gern. Wenn dann noch die Zutaten (Gewürze und Bauchfleisch für die Rouladenfüllung muss ich leider zukaufen) vom eigenen Betrieb sind, dann ist das Essen für mich perfekt.

 

 

Und für alle, denen jetzt das Wasser im Munde zusammengelaufen ist,
gibt es hier natürlich auch das Rezept:

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