Der Hof des Monats im Dezember 2017     

Milchviehbetrieb Meier aus Wetterburg

©Bilder: WLZ, Elmar Schulten

Unsere 10 Fragen an den Milchbetrieb Meier:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Die Betriebsleiter sind die Brüder Karl-Friedrich und Bernd Meier. Bernd lebt mit seiner Familie, Frau Claudia und den Kindern Nicholas und Emily auf dem Hof. Karl-Friedrichs Tochter Luisa kommt gerne am Wochenende. Sie und Emily sind bereits sehr erfolgreich als Jungzüchter unterwegs. Außerdem lebt noch Oma Erna mit auf dem Hof.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Seit fast 120 Jahren bewirtschaftet unsere Familie den Betrieb. Zunächst war die Hofstelle im Dorf, mitten in Wetterburg. 1970 wurde der Betrieb in den Außenbereich umgesiedelt.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Wir halten 120 Milchkühe und deren Kälber und Jungrinder. Außerdem leben bei uns fünf Katzen und unsere Hofhunde Mona und Coco.
Für unsere Kühe bewirtschaften wir 60 ha Grünland und 40 ha Ackerland. Dort bauen wir Mais, Weizen, Gerste und Zuckerrüben an. Fast die komplette Ernte steht als Futter für unsere eigenen Tiere zur Verfügung. Unser Steckenpferd ist die Zucht von Milchkühen. Wir haben Spaß daran, schöne und gesunde Tiere zu züchten und sind regelmäßig mit unseren Kühen auf Zuchtschauen in Hessen oder auch bundesweit unterwegs. Unser größter Erfolg war bislang die Teilnahme an der Europaschau in Colmar mit unserer rotbunten Kuh „Britta“.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Wir liefern unsere Milch an die Molkerei Hochwald. Im Laden können Verbraucher nach „Bärenmarke“-Produkten Ausschau halten. Darin wird unsere Milch verarbeitet.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Unser Arbeitstag beginnt um 6.00 Uhr mit dem Melken. Wenn unsere Kühe nach dem Melken gefüttert sind, machen wir eine Pause, um zu frühstücken. Anschließend sind wir im Feld und im Stall unterwegs. Saisonal haben wir unterschiedliche Arbeitsschwerpunkte. Bernd kümmert sich stärker um die Tiere – dort muss täglich die Versorgung sichergestellt sein. Neben der täglichen Arbeit kommen Dinge, wie z.B. das Klauenschneiden dazu. Karl-Friedrich kümmert sich stärker um die Außenarbeiten. Er macht die Anbauplanung und die Feldarbeiten.
Den Feierabend gibt es bei uns nach dem Melken um 19.30 bis 20.00 Uhr. In Erntezeiten wird es auch später.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Wir engagieren uns gerne ehrenamtlich. Das macht uns Freude und gibt uns immer auch etwas zurück. Außerdem gehen wir gerne Essen oder treffen Freunde. Wir wohnen direkt am Twistesee, sodass insbesondere unsere Kinder den See im Sommer auch gerne zum Baden nutzen.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil wir hier geboren sind! Waldeck-Frankenberg ist unsere Heimat und wir fühlen uns hier wohl.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Regional einkaufen und das Gespräch mit uns Landwirten suchen. Wir sind immer gerne zum Dialog bereit!

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein Haufen Gleichgesinnter, der die positiven Seiten der Landwirtschaft aufzeigt und für seine Mitglieder da ist.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Bei uns zu Hause! Gerne zeigen wir euch unseren Hof ☺

Der Birkenhof aus Dainrode

Der Hof des Monats im November 2017     

©Bilder: Privat

Unsere 10 Fragen an den Birkenhof:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Drei Generationen leben auf dem Birkenhof. Seniorchef Heinrich und Frau Karin, Betriebsleiterehepaar Olaf und Heike sowie Sarah, Fabian und Pia die Kinder von Olaf und Heike. Zwei rumänische Mitarbeiter und ein Lehrling arbeiten und wohnen ebenfalls auf dem Birkenhof.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Seit 1959 bewirtschaftet unsere Familie den Birkenhof auf dem heutigen Standort. Vorher war der Betriebssitz im Ortskern von Dainrode wo er schon mehrere Jahrzehnte geführt wurde.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Für unsere 300 Milchkühe bauen wir fast das gesamte Futter selbst an. Mais, Weizen, Gerste, Roggen und Gras, für die Kälber wird auch Heu geerntet.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Im Kühlregal, wir liefern alle unsere Milch an die Schwälbchen Molkerei.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Um 5.30 Uhr beginnt der Tag mit Kühe melken. Um 7.00 Uhr werden die Kälber getränkt und der Futtermischwagen wird gestartet, um die Kühe und Rinder zu füttern. Von 8.00 bis 9.00 Uhr ist Frühstückspause. Anschließend werden die Kühe beobachtet, ob es ihnen auch gut geht. Die Arbeit auf den Feldern und der Bürokram wird erledigt, bevor es um 12.30 Uhr in die Mittagspause geht. Nachmittags werden wieder Feldarbeiten gemacht und ab 16.30 Uhr geht es wieder zum Melken und Füttern. Um 18.30 Uhr ist Feierabend.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Mit Freunden treffen und Unternehmungen mit den Kindern.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil hier unsere Heimat ist. Wo andere Urlaub machen, dürfen wir arbeiten.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Zum Einen natürlich die heimischen Produkte verzehren und nicht immer nur auf den Preis achten. Zum Anderen wäre es auch schön, den Landwirten öfters mal mit einem Lächeln zu begegnen.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein Ansprechpartner – nicht nur in rechtlichen Fragen, sondern auch Wegbereiter für neue Ideen, Innovationen und Bindeglied zwischen Landwirten und öffentlicher Hand.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Z.B. bei Youtube unter "Von der Milch leben" und natürlich hier auf dieser Seite.

Der Hof des Monats im Oktober 2017     

Familienbauernhof Faß aus Willingen-Welleringhausen

©Bilder: Privat Faß

Der Familienbauernhof hat eine bewirtschaftete Fläche von 117 ha, 60 Milchkühe mit weiblicher Nachzucht und drei Ferienhäuser mit vier Wohnungen.

Unsere 10 Fragen an den Familienbauernhof Faß:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Drei Generationen. Oma Elisabeth, Claus und Simone und die drei Kinder Finja, Alica und Robin.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Seit einigen Generationen … Der Hof wie er heute besteht, wurde 1978 nach der Aussiedlung gebaut, ständig modernisiert und in den letzten Jahren mit Ferienhäuser ergänzt.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Mais und Grünland für die Milchkühe und der weiblichen Nachzucht. Dazu Raps, Triticale, Gerste und Roggen. Tiere gibt es hier viele, schon wegen der Gäste. Dazu zählen: Ziegen, Schafe, Ponys, Kaninchen, Meerschweinchen, Hühner, Gänse, Wachteln, Hund und Katze.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

In Landliebe-Produkten.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Jeden Tag beginnt der Arbeitstag für alle gegen halb Sieben und endet … tja, … na, eigentlich nie. Denn ganz fertig wird man an keinem Tag, aber abends hören wir auf. Spaß und Arbeit gehen aber auch sehr oft Hand in Hand. Z.b., wenn wir mit unseren Gästen alltägliches, wie Rinder auf die Weiden treiben, Füttern, Mähen … zu einem echten Abenteuer werden lassen. Dann freuen wir uns über die Begeisterung unserer Gäste.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Ausflüge mit dem Auto – entweder zu umliegenden Sehenswürdigkeiten, zu Veranstaltungen oder wir fahren einfach ins Grüne.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil man hier so tolle Aktivitäten, schöne Seen und Landschaften ganz in der Nähe findet.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Namenlose Produkte meiden. Landliebe-Produkte werden von Campina hergestellt. Diese Molkerei, aber auch andere Molkereien, haben Vertragsbauern die auch Genossenschaftsmitglieder sind.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein guter Kooperationspartner für Öffentlichkeitsarbeit, im Bezug auf eines unserer neuen geplanten Projekte: Bauernhofführungen.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Im Internet unter: www.familienbauernhof-fass.de

Der Hof des Monats im September 2017     

Betrieb Bornemann Agrar Gbr aus Diemelsee Rhenegge

Der Hof Bornemann ist ein Betrieb mit Milchkühen, Mastschweinen und Ackerbau. Desweiteren sind sie auch als Dienstleister mit ihren Maschinen in Sachen Pflanzenbau für Berufskollegen unterwegs. 

Unsere 10 Fragen an die Bornemann Agrar Gbr:

 

Wer lebt und arbeitet  auf Eurem Hof?

Der Hof wird von Karl Friedrich und Silke sowie deren Sohn Tim betrieben. Sohn Steffen absolviert im Moment noch die Lehre als Landwirt, weiterhin ist eine Aushilfe zum Schlepper fahren tätig. Ferner lebt ein Altenteiler auf dem Betrieb.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der Hof Bornemann wurde im Jahr 1963 als Vollaussiedlung aus dem Ortskern an die jetzige Stelle „Im Feld“ ausgesiedelt. Dort wurde er ständig ausgebaut.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Auf dem Hof wird Raps für den Verkauf angebaut. Gerste und Weizen bauen wir  für unsere 1.450 Mastschweine an. Desweiteren wird Silomais und Grassilage für die 90 Milchkühe plus weibliche Nachzucht angebaut.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Unsere Milch wird bei der Molkerei Friesland Campina zu Landliebe Produkten verarbeitet. Die Milch produzieren wir schon viele Jahre Gentechnik frei. Unsere Mastschweine werden zum großen Teil an das Unternehmen Clemens Tönnies vermarktet. Weiterhin beliefern wir die Metzgerei Kappe in Beringhausen.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Unser Arbeitstag beginnt um 5.45 Uhr mit der Stallarbeit. Zuerst werden die Milchkühe versorgt, dort wird als erstes an dem PC die Listen der zwei Roboter kontrolliert. Tiere, die lange nicht zum Melken waren, werden vor den Roboter getrieben. Danach folgt die Reinigung der Liegeboxen, tränken der Kälber und füttern der Rinder und Kühe. Nach dem Frühstück gegen ca. 8.00 Uhr werden die Mastschweine kontrolliert. Dort schauen wir, ob alle Tiere fit sind und ob immer genug Futter und Wasser vorhanden ist. Tagsüber stehen dann diverse Arbeiten im Stall oder auf dem Feld auf dem Plan. Gegen 16.30 Uhr folgt dann die abendliche Stallarbeit, die meistens gegen 19.00 Uhr erledigt ist.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

In unserer Freizeit sind wir in Vereinen tätig und fahren gern Fahrrad. Außerdem genießen wir auch gerne einen Tag, an dem einfach mal nichts ist.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil wir die abwechslungsreichen Landschaften mögen. Den Diemel- und Edersee haben wir vor der Tür – mit vielen Freizeitmöglichkeiten.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Wir können dies nur tun, indem wir regionale Produkte kaufen und mehr Interesse und Verständnis für die Landwirtschaft aufbringen.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein Ansprechpartner für unsere Belange rund um die Landwirtschaft. Außerdem vertritt er unsere Interessen gegenüber der Politik.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Wir leben und arbeiten in Diemelsee-Rhenegge. Wir empfangen immer wieder gerne landwirtschaftlich interessierte Gäste auf unserem Hof, der an einem Wanderweg zum Diemelsee liegt.

Der Hof des Monats im August 2017     

Ulla-Karen Stein vom Talhof aus Korbach-Lengefeld

©Bilder: Privat Ulla-Karen Stein

Unsere 10 Fragen an Ulla-Karen Stein:

 

Wer lebt und arbeitet auf Deinem Hof?

Auf dem schönen Talhof am Fuße des Eisenberges lebt Inhaberin Ulla-Karen Stein in einer fröhlichen WG. Mit jungen Auszubildenden und Studenten, die z.B. ein Praxissemester erfüllen oder ihre Bachelor-Arbeit schreiben. Darüberhinaus wohnt noch eine befreundete Familie mit auf dem Hof. Ein schönes Zimmer mit Balkon und Blick auf die Pferdeweiden steht für einen Pferdepfleger zur Verfügung. Im Talhof-Team wird Ulla-Karen Stein unterstützt von Reitlehrerin Simone Reuter, Theater-Pädagogin Steffi Heiner, einem Haus- und Hofmeister, einem Pferdepfleger und vielen ehrenamtlichen Helfern. Gemeinsam möchten wir diesen ganz besonderen Ort für möglichst viele Menschen erlebbar machen.


Wie lange bewirtschaftest Du schon den Hof?

Im Sommer 1992 zog ich aus dem schönen Taunus nach Lengefeld auf den Talhof. Das habe ich bis heute noch keinen einzigen Tag bereut!

 

Welche bzw. wie viele Tiere hältst Du?

Auf dem Talhof leben zur Zeit 23 Pferde und Ponys verschiedener Rassen, Mutmachesel-Joshi,  2 Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen, Katzen und eine kleine Hühnerfamilie.

 

Was bietet Ihr auf Deinem Hof an?

Artgerechte Haltung und liebevoll ausgebildete Tiere ermöglichen eine angstfreie Begegnung zwischen Mensch und Tier als vertrauensvolle Partner.

  • Pony-Kindergarten für kleine Pferdefans ab 3 Jahren, die Eltern können den Ponyführerschein mit und für ihre Kids ablegen
  • Spielend Reiten lernen für Kids von 5-7 Jahren um so das eigene Körpergefühl zu stärken
  • Kindgerechter Reitunterricht ab 6 Jahren
  • Integrativer Reitunterricht, Tiere als therapeutische Begleiter
  • Bodenarbeit als vertrauensbildende Basisausbildung für Mensch und Tier
  • abwechslungsreiches Ferienprogramm
  • Kindergeburtstage
  • "Das bewegte Klassenzimmer" als lebendige Art der Unterrichtsgestaltung für Schulklassen aller Altersgruppen, auch für Kindergartengruppen gibt es viel zu entdecken
  • Schulbauernhof - mit Kindern die Natur erleben.
  • Reiten ohne Streß und Angst, auch für erwachsene (Wieder-) Einsteiger
  • Für Pensionspferde und Gnadenbrotpferde stehen große Boxen und 4 Ha Weideland zur Verfügung
  • Betreuung von Praktikanten und Begleitung von Studienarbeiten
  • ehrenamtlicher Tier-Besuchsdienst in Seniorenheimen
  • die Korbacher Tierschutzjugendgruppe "Balu und seine Freunde"
  • eine Tier-Theater-AG
  • ein Generationentreff

… und noch vieles mehr!!!

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Deinem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Um 7.30 Uhr gehen wir in den Stall, füttern die Tiere, stecken die Weidezäune weiter, kontrollieren die Tiere, misten, äppeln Weiden ab.
Einige Jungpferde sind noch in Ausbildung, die Gnadenbrotpferde bekommen extra Streicheleinheiten und freuen sich auf einen kleinen Spaziergang. Nach der Mittagspause bereiten wir die Pferde für den Unterricht vor. Der Nachmittag wird dann bestimmt von den vielen tollen Menschen, die unseren Hof besuchen. Tierfreunde jeden Alters sind herzlich willkommen. In der Regel kehrt dann ab 19 Uhr Ruhe ein und wir genießen das Leben inmitten der Tiere auf diesem "etwas anderen Reiterhof" ;-).

 

Was machst Du in Deiner Freizeit am liebsten?

Ich durfte mein Hobby zum Beruf machen und das ist ein großes Geschenk!!! Mit Freunden im Obstgarten sitzen, Spieleabende, die wundervolle Landschaft genießen. Gesundheitlich bin ich etwas eingeschränkt und kann nur sehr kurze Strecken gehen. Glücklicherweise besitze ich einen Elektro-Rolli und damit düsen wir dann mit den Hunden durch die Lengefelder Gemarkung.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil hier tolle Menschen leben, viele wunderbare Feriengäste beleben diese reizvolle Region. Für jeden ist etwas dabei. Viele meiner Freunde aus dem Taunus beneiden mich, denn ich wohne, wo andere Urlaub machen. Viele Gäste kommen schon seit Jahren, die Kinder werden groß und einige kommen bereits mit ihren eigenen Kindern. Getreu dem Motto "Fremde sind Freunde, die du nur noch nicht kennst" hat sich in 25 Jahren Reitstall Talhof schon so manche Freundschaft entwickelt.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Die SoLawie in Strothe z.B., leistet einen tollen Beitrag, um Familien den Bezug zu den heimischen Lebensmitteln nahe zu bringen. Viele einzigartige Direktvermarkter in der Region sollten durch Käufe vor Ort unterstützt werden. Besucht die Direktvermarktermessen, Märkte oder die Hofläden, kauft mehr Produkte aus der Region und bezahlt einen fairen Preis. Hier in Waldeck-Frankenberg gibt es so viele großartige Angebote!!! Wir dürfen aus der Fülle der Natur schöpfen, das ist ein großes Geschenk und Privileg.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für mich …

… ein wichtiger und direkter kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Landwirtschaft. Danke! Und schön, dass es Euch gibt!

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Deinen Hof und Eure Arbeit?

Reitstall Talhof, Inh. Ulla-Karen Stein, Am Epper Wege 2, 34497 Korbach-Lengefeld, www.reitstall-talhof.de

Der Hof des Monats im Juli 2017     

Familie Ochse aus Dörnholzhausen

©Bilder: Privat Familie Ochse

Als Hof des Monats Juli stellen wir Euch den Hof von Familie Ochse aus dem schönen Dörnholzhausen vor. Der Hof ist ein Betrieb mit 200 Holstein-Kühen. Auf den Äckern und Wiesen wird das Futter für die Tiere angebaut.

Unsere 10 Fragen an Familie Ochse:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Auf dem Hof leben Hartmut und Susanne Ochse mit den Kindern Laura, Julian und Björn sowie Oma Margarethe. Außerdem arbeiten auf dem Hof noch ein Auszubildender und eine Aushilfskraft mit.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der Hof ist seit mindestens 300 Jahren im Besitz unserer Familie.

 

Was baut ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet ihr?

Wir bauen Silomais, Getreide und Feldgras an und halten 200 Milchkühe. Die weiblichen Kälber bleiben im Betrieb und werden aufgezogen.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Wir liefern unsere Milch an die Schwälbchen-Molkerei. Die Produkte findet man in jeden gutsortierten Supermarkt.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Wir fangen morgens um 6.30 Uhr an und sind abends meist um 19.00 Uhr mit der Arbeit fertig. Aber natürlich machen wir zwischendurch auch Pausen.

 

Was macht ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Uns mit Freunden treffen und Zeit mit der Familie verbringen.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil es einer der landschaftlich schönsten Flecke in Deutschland ist.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Unsere regionalen Podukte kaufen und sich auf den Höfen informieren und nicht aus den Medien.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein wichtiger Ansprechpartner in fachlichen und organisatorischen Dingen.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Rosenbergstraße 4, 35066 Dörnholzhausen. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Der Hof des Monats im Juni 2017     

Betrieb Huhn aus Allendorf/Eder

©Bilder: Privat Familie Huhn

Unsere 10 Fragen an Familie Huhn:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Wir – Christian, Franziska und Felix – sind Familie Huhn und die Menschen hinter der Gallowayherdbuchzucht „vom Ederbergland“. 
Im schönen Allendorf/Eder bewirtschaften wir einen rund 90 Hektar großen Bio-Betrieb und züchten dort Gallowayrinder in den Farben Schwarz und Rot.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der Familienbetrieb wurde 1987 nach dem Erbe einer Wiese gegründet und war zunächst nur ein Hobby. Was damals mit Liese, Lotte und Fritz begann hat sich im Laufe der letzten 30 Jahre zu einem Nebenerwerb entwickelt und besteht derzeit aus 25 Muttertieren mit Nachzucht sowie zwei Zuchtbullen.

 

Was baut ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet ihr?

Unser Betrieb ist kein klassischer Bauernhof wie man ihn kennt, denn einen großen Stall  sucht man hier vergebens, unsere Tiere sind das ganze Jahr über draußen. Im Sommer reicht ihnen das Gras auf der Weide, im Winter werden sie mit Heu und Grassilage aus eigener Produktion gefüttert. Ausreichend Schatten im Sommer und ein Witterungsschutz im Winter, sowie jederzeit Zugang zu frischem Wasser und genügend Futter reichen aus, damit unsere robusten und genügsamen Rinder zufrieden sind. In den letzten Jahren wurden Tiere von unserem Betrieb bundesweit in die Zucht verkauft, auch in Luxemburg, der Schweiz und Rumänien findet man Galloways „vom Ederbergland“. Der Zuchttierverkauf ist aber nur ein Schwerpunkt neben der Direktvermarktung.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Einen klassischen „Arbeitstag“,  wie man ihn von vielen landwirtschaftlichen Betrieben kennt, gibt es bei uns nicht. Trotzdem haben auch wir einen bestimmten Rhythmus. Schließlich wird jeden Tag nach dem Rechten gesehen, und alle Herden werden kontrolliert. Dazu fahren wir mindestens zweimal täglich alle Weiden ab, prüfen den Zaun, schauen nach Futter und Wasser und machen uns einen Eindruck vom Allgemeinzustand der Tiere. Von Januar bis März wird die Herde der Mutterkühe sogar häufiger aufgesucht, denn dann kommen die Kälber. Im Sommer sind wir dann ab Juni mit der Ernte beschäftigt, um das Futter für den Winter zu machen. Die Direktvermarktung beginnt dann im Herbst und geht bis ins späte Frühjahr hinein. So haben wir das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Programm.

 

Was macht ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Auch in unserer Freizeit geht es oft um das Galloway. Der Kontakt zu anderen Zuchtbetrieben und der Austausch der Züchter untereinander dürfen nicht zu kurz kommen. Aus diesem Grund nehmen wir an Informationsveranstaltungen und Züchtertreffen teil. Regionale und Bundesweite Rasseausstellungen in Battenfeld, Alsfeld oder Erfurt besuchen wir ebenfalls mit unseren Tieren. An erster Stelle steht aber immer die Familie – denn ohne eine Familie im Rücken, die uns immer unterstützt, würde der Betrieb so nicht funktionieren!

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil man uns oft sagt, was für ein Glück wir haben „dort zu leben wo andere Urlaub machen“. Das ist sicher einer der Vorteile im schönen Waldeck-Frankenberg, auch wenn man es manchmal gar nicht mehr wahrnimmt. Wir schätzen vor allem, dass unser Sohn auf dem Land groß werden kann und wir gleichzeitig über eine gute Infrastruktur und Vernetzung verfügen.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Die Landwirtschaft lebt von den Verbrauchern, besonders wir Direktvermarkter sind auf Kunden aus der Region angewiesen. Transparenz schreiben wir groß und bieten daher gerne die Möglichkeit, sich einen Eindruck vor Ort zu machen und unseren Betrieb und die Tiere zu besichtigen. Natürlich geht das nur nach Absprache, denn wir sind nicht immer da. Bei Interesse erreicht man uns telefonisch unter 06452 912999 oder 0173 3745827 – oder auch per Mail an info@huhn-galloway. Aktuelle Informationen gibt es immer auf unserer Homepage www.huhn-galloway.de oder unter Facebook „Galloways vom Ederbergland“.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… eine wichtige Stütze, wenn es um Kontakt zu Ämtern und Behörden geht. Der Kreisbauernverband unterstützt uns bei allen Fragen rund um die Landwirtschaft.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Man kann bei uns von September bis April Gallowayfleisch bekommen – fertig portioniert, etikettiert und vakuumiert, ganz nach den Bedürfnissen der Kunden. Vom 5 kg Schnupperpaket bis hin zum Hinterachtel ist für jeden Haushalt etwas dabei. Ganzjährig bieten wir inzwischen auch Wurstwaren an. Salami, Bratwurst oder fertige Burger-Patties gibt es das ganze Jahr über! Die Produkte bekommt man bei uns in der Schulstraße 4 in 35108 Allendorf/Eder.

Der Hof des Monats im Mai 2017     

Hof Leis aus Volkmarsen

©Bilder: Privat Familie Leis

Im Monat Mai stellen stellen wir Euch den Betrieb Leis aus dem schönen Volkmarsen vor. Der Hof ist ein Betrieb mit Mastscheinen und Ackerbau, desweitern betreibt Familie Leis mit fünf andern Landwirten eine Biogasanlage.

Unsere 10 Fragen an den Betrieb Leis:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Auf unserm Hof leben der Betriebsleiter Martin Leis, mit Ehefrau Antje sowie den Kindern Maria, Jannik und Henrik.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Den Betrieb Leis gibt es schon mehr als 200 Jahre in Volkmarsen. Durch das stetige Wachstum der Stadt haben wir unseren Standort schon zweimal ausgesiedelt

 

Was baut ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet ihr?

Wir bauen 60 Hektar Getreide für unser Mastschweine an. 45 Hektar Energiemais für die Biogasanlage und 15 Hektar Körnerraps zur Pflanzenölgewinnung. Zu unseren 1.500 Mastschweinen gehört die Hündin Laika sowie unser Kater Garfield.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Unser Arbeitstag beginnt um ca. 7.00 Uhr mit der Stallarbeit. Zuerst werden die Schweine versorgt. Dabei wird kontrolliert, ob die          
Tiere genug Futter und Trinkwasser haben. Desweiteren wird geschaut, ob alle Schweine gesund sind. Nach dem Frühstück werden dann anfallende Arbeiten im Stall und auf dem Hof (wie z.B. Stallreinigung, Maschinenpflege) erledigt. Natürlich ist auch Büroarbeit angesagt, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Gegen 18.00 Uhr wird ein weiterer Kontrollgang bei den Schweinen durchgeführt.
Von Februar bis November fallen bei uns im Betrieb zusätzlich verschiedene Feldarbeiten an, die mit moderner Technik erledigt werden. Dann hat ein Arbeitstag auch schon mal mehr als 15 Stunden.

 

Was macht ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Wir fahren in unserer Freizeit sehr gerne Fahrrad und treffen uns mit unserer großen Familie und mit unseren Freunden. Außerdem sind wir alle in verschiedenen Vereinen ehrenamtlich tätig (Feuerwehr, Bauernverband und Landfrauen).

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil wir alles haben was wir zum Leben brauchen. Die tolle abwechslungsreiche Landschaft lädt zum Radfahren und Wandern ein. Und wenn man mal Lust auf „Stadt“ hat, ist man schnell in Kassel oder Paderborn.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Unsere Selbstvermarkter stärken durch den Einkauf von regionalen Produkten. Sowie unsere Regionalen Bäcker Fleischer und Wochenmärkte unterstützen. Verständnis aufbringen für Feldarbeiten die am Wochenende oder an den Abendstunden erledigt werden müssen.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… und unser Image die wichtigste Institution. Bei allen schwierigen Fragen der erste Ansprechpartner.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Unser Hof liegt südwestlich am Ortsrand von Volkmarsen in Richtung Lütersheim. Wir sind gerne bereit, unseren Stall für Euch zu öffnen, kommt einfach vorbei!

Der Hof des Monats im April 2017     

Hof Dersch aus Frankenberg

©Bilder: Privat Familie Dersch

Im Monat April stellen stellen wir Euch den Hof Dersch aus dem schönen Frankenberg Dörnholzhausen vor. Der Hof Dersch ist ein Betrieb mit 75 Milchkühe und Nachzucht sowie 110 Mastschweinen. Es werden 84 ha landwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet, davon 48 ha Ackerbau.

Unsere 10 Fragen an den Hof Dersch:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Auf unserem Hof leben der Betriebsleiter Stephan Dersch, Ehefrau Anna und die Kinder Sophia und Andreas – sowie die Eltern vom Stephan, desweitern ein Auszubildender.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der Hof ist seit mehr als vier Generationen im Familienbesitz.

 

Was baut ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet ihr?

Auf unserm Hof werden Getreide ( Gerste, Weizen und Hafer ) und Mais angebaut.
Wir haben bei uns auf dem Hof 75 Milchkühe und deren Nachkommen sowie 110 Mastschweine.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Die Mastschweine werden über die Metzgerei Schneider in Bottendorf vermarktet.
Unsere Milch bekommt die Molkerei Hochwald, wozu zum Beispiel die Marke Bärenmarke gehört.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Unser Arbeitstag beginnt morgens um 5.00 Uhr im Stall, dort werden dann die Tiere versorgt und gemolken. Dafür benötigen wir ca. 2  Stunden. Nach dem Frühstück um 7.00 Uhr werden alle anfallende Arbeiten erledigt. Je nach Jahreszeit sind wir dann auf dem Feld oder im Stall. Um ca. 12.00 Uhr machen wir eine Mittagspause von ca. 1 Stunde. Ab 15.30 wird dann die abendliche Stallarbeit erledigt, wobei es je nach Jahreszeit auch sein kann das die Feldarbeit noch weiter geht.

 

Was macht ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Entspannen und Unternehmungen mit der Familie.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil wir uns hier wohlfühlen und alles vorhanden ist was man zum Leben braucht. Man kann hier gut abschalten, aber auch viel unternehmen. Der Edersee liegt vor der Tür und in Willingen ist immer was los.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Am besten vor Ort kaufen oder mindestens Markenware kaufen.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein starker Partner bei vielen Fragen rund um die Landwirtschaft, gerade bei Rechtsfragen oder bei der Umsetzungen politischer Vorgaben.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Wir leben und arbeiten in Frankenberg Dörnholzhausen. Wir sind auch immer gerne bereit, Betriebsbesichtigungen durchzuführen . Regelmäßig nutzt das der Kindergarten Geismar, es kommen aber auch verschieden Schulen und Studenten zu uns.
Wir sind per E-Mail zu erreichen unter: stephan-dersch@gmx.de

Der Hof des Monats im März 2017     

Biobetrieb Wickert aus Löhlbach

©Bilder: Privat Familie Wickert

Im Monat März stellen wir Euch den Biobetrieb Wickert aus dem schönen Löhlbach vor. Der Limousinzucht Hof ist ein Betrieb mit 16 Mutterkühen und deren Nachtzucht der Rasse Limousin. Es werden 27 Hektar im Nebenerwerb bewirtschaftet, davon 12,25 Hektar Ackerbau und 15,5 Hektar Grünland.

Unsere 10 Fragen an Biobetrieb Wickert:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Der Betrieb wird vom Betriebsleiter Dirk Wickert und seinen Eltern bewirtschaftet.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der heutige Betrieb Wickert hat seinen Ursprung in den beiden kleinen Nebenerwerbslandwirtschaften der Großeltern des heutigen Betriebsleiters. Bis 1997 wurde 7 Milchkühe mit Nachzucht gehalten. Ab 1998 wird der Betrieb nach Bio-Richtlinien bewirtschaftet und
auf Muttertierhaltung umgestellt. Seit dem Jahr 2005  wird als  Ziel die Züchtung der Rasse Limousin verfolgt. Aufgrund der steigenden Nachfrage an genetisch hornlosen Limousintieren wird seit 2009 das hornlos Gen in der Züchtung implementiert.

 

Was baut ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet ihr?

Auf den Ackerflächen wird Kleegras, Wintergerste , Winterroggen, Hafer und Sommergerste angebaut.  Das Kleegras wird zum einen siliert und dient zur Fütterung der Limousinherde über die Wintermonate. Der zweite Nutzen des Kleegrases ist die Stickstoffanreicherung des Bodens und ist somit Dünger des folgenden Getreidebestands.
Die Tiere werden auf genetische Hornlosigkeit hin gezüchtet. Es gibt nur noch wenige Muttertiere auf dem Betrieb, die noch ein Horn weiter vererben. Die Zuchtbullen werden nur noch mit genetischer Hornlosigkeit eingesetzt. Somit entfällt das Enthornen der Kälbchen.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Das Getreide wird zum größten Teil über die Gesellschaft oberhessischer Naturprodukte vermarktet.
Die Tiere werden überwiegend zur Zucht veräußert. Die Herde kann nach Absprache besichtigt werden, dies wird bereits von Züchtern aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich genutzt.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Im  Jahr 2012 wurde ein neuer Außenklima-Stall in der Feldgemarkung errichtet. Die Tiere können hier frei wählen , ob sie sich innerhalb der Stallung oder auf der angrenzenden Weide aufhalten möchten. Da der Betrieb im Nebenerwerb bewirtschaftet wird, gibt es keine festen Arbeitszeiten. Die Tiere werden täglich zwei mal versorgt. Vom zeitigen Frühjahr bis späten Herbst sind die Tiere zum Grasen auf den Grünlandflächen des Betriebes.

 

Was macht ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

In meiner Freizeit bin ich in verschiedenen Vereinen im Ort aktiv. Des weiteren engagiere ich mich im Verein Mutterkuhhalter Waldeck- Frankenberg und der Interessengemeinschaft Limousin Hessen e.V..

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil der Landkreis von einer wunderbaren Natur geprägt ist. Berge, Seen, Täler sind vor der Haustür. Ich lebe sehr gern in einer dörflichen Umgebung. Außerdem ist es für mich sehr wichtig, dass ich seit über 20 Jahren einen festen Arbeitsplatz nur einige Kilometer von meinen Wohnort entfernt habe.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Die Verbraucher können die heimische Landwirtschaft unterstützen und wertschätzen, in dem sie heimische Produkte kaufen.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Landwirtschaft.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Weitere Informationen zum Betrieb können Sie im persönlichen Gespräch erfahren oder unter  
www.limousin-hessen.de     
Limousinzüchter und Halter Hessen
www.novaselek.com         
Zuchtberatung  Rasse Limousin
www.m-wf.de                         
Mutterkuhhalter Waldeck- Frankenberg

Der Hof des Monats im Februar 2017     

Familie Hage aus Diemelstadt-Neudorf

©Bilder: Privat Familie Hage

Wir – Jürgen, Elke und Jochen – sind die Familie Hage aus Diemelstadt-Neudorf. Wir leben und arbeiten im schönen Roten Land, dem nördlichsten Teil von Waldeck. Unseren Hof bewirtschaftet unsere Familie seit 10 Generationen. Landwirtschaft ist in unserer Familie also Tradition. Wahrscheinlich liegt sie uns schon im Blut, genauso wie die Freude und die Kraft, die man in unserem Beruf benötigt, um sich den ständig wechselnden Gegebenheiten und Herausforderungen von Natur, Gesellschaft und Politik zu stellen.

 

Auf unserem Hof versorgen wir zur Zeit 1.990 Schweine und 50 Jungrinder und bearbeiten 170 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Den Alltag auf dem Hof bestimmen natürlich die Tiere. Er beginnt um 6 Uhr in der Früh' mit der Tierkontrolle der Schweine und Jungrinder. 

 

Die Schweine halten wir in 2 Ställen. Im großen Stall können wir bis zu 1.270 Schweine und im kleinen bis zu 720 Schweine unterbringen. In den beiden Ställen haben wir für insgesamt 16 Abteile mit jeweils 120 Tieren Platz. Ein Abteil setzt sich aus 4 Buchten mit je 30 Tieren zusammen. In den einzelnen Abteilen können die Schweine sich nach eigenem Bedarf mit Wasser und Futter versorgen. Dort finden sie auch verschiedene Spielzeuge, die die neugierigen Tiere eifrig nutzen.

 

Dreimal täglich werden unsere Schweine automatisch mit einer hofeigenen Mischung gefüttert. Dazu mahlen wir zunächst Gerste und Weizen und vermischen das Getreide mit einem zugekauften Eiweiß-Mineralgemisch. Das Getreide bauen wir zum größten Teil selbst an. Zusätzlich kaufen wir einen Teil des Getreides in der Ernte ab Feld von Landwirten aus unserer Gegend zu.

 

Unsere Ferkel erhalten wir aus einem Betrieb in der Region. Sie werden mit einem Durchschnittsgewicht von ca. 30 kg bei uns auf dem Hof eingestallt. Mit einem Lebendgewicht von ca. 120 kg vermarkten wir die Tiere dann über einen Viehhändler an den Schlachthof Tönnies und die Viehverwertung Bad Arolsen. Die Viehverwertung beliefert schließlich die Metzgereien in unserer Region.

 

Unsere Jungrinder halten wir in einem Laufstall mit Tiefboxen, in die Sägemehl eingestreut wird. Die Rinder versorgen wir mit Grassilage, die wir selbst anbauen und ernten. Die tragenden Tiere verkaufen wir zur Zucht.

 

Von März bis Oktober fallen bei uns im Betrieb zusätzlich verschiedene Feldarbeiten an. Auf unseren Äckern bauen wir Gerste, Raps, Weizen, Zwischenfrüchte und Mais an. Um deren Aussaat, die Düngung, den Pflanzenschutz und die Ernte mit Einlagerung kümmern wir uns selbstständig.

Tierversorgung, Ackerbau, Maschinenwartung und Büroarbeit, bei uns ist immer etwas zu tun und meistens endet der Arbeitstag auf dem Hage-Hof nicht vor 18 Uhr. Im Sommer wird es oft deutlich später.

 

Wir Hages mögen Waldeck-Frankenberg, weil wir hier alles haben, was wir zum Leben brauchen. Ein Großteil unserer Familie, Freunde und sehr viele nette Menschen wohnen hier mit uns zusammen. Die außergewöhnlich vielfältige Landschaft Waldeck-Frankenbergs mit ihren Bergen, Flüssen und Seen ist nicht nur ein wunderbarer Arbeitsplatz, sondern auch ein ganz besonderer Ort zum Leben. Das haben auch schon die vielen Feriengäste herausgefunden, die uns hier in Waldeck-Frankenberg besuchen.

 

Der Kreisbauernverband ist für uns ein wichtiger Ansprechpartner rund um die Landwirtschaft und steht uns bei Fragen tatkräftig zur Seite. Außerdem hilft er uns mit Initiativen wie „Waldeck-Frankenberger Landwirtschaft – Natürlich aus Leidenschaft!“, unsere Arbeit den Verbrauchern näher zu bringen.

 

Wenn Ihr Euch für unsere Landwirtschaft interessiert, dann meldet Euch gerne beim KBV Waldeck-Frankenberg oder schreibt uns eine E-Mail an hage.gbr@web.de!

Der Hof des Monats im Januar 2017     

Familie Michel aus Twistetal-Elleringhausen

Wir sind Familie Michel aus Twistetal-Elleringhausen. Unser Hof mit knapp 100 ha Acker und Grünland liegt im schönen Twistetal. Dort leben und arbeiten wir mit unseren 130 Milchkühen, 70 Stück weiblichen Jungvieh und 10 Mastbullen.


Das Leben auf dem Michel-Hof bestimmen natürlich die Tiere, ihr Rhythmus gestaltet unseren Tag. Und der beginnt für uns um 6 Uhr morgens – wie sollte es auf der Dairy Farm Michel anders sein – mit einer Schüssel leckerm Müsli. Dann geht's gleich in den Stall zur Versorgung unserer Tiere und zum Melken. Anschließend gibt es für uns Frühstück und wir besprechen den Tag. Jetzt steht die alltägliche Feld-, Hof- und natürlich auch Büroarbeit auf dem Plan. Am Nachmittag haben die Tiere wieder oberste Priorität – schnell noch eine Tasse Kaffee – und dann ab in den Stall: Unsere Kühe kennen den Tagesablauf genauso gut wie wir. Sie erwarten uns, auch ohne Uhr, schon pünktlich zum Melken und Füttern.

 

Waldeck-Frankenberg ist unser Zuhause. Aber wir mögen es nicht nur deshalb. Unser Landkreis ist landschaftlich einfach sehr schön, hat so viele unterschiedliche Facetten zu bieten. Vom Sandstrand bis zur Ski-Piste ist alles dabei. Und welch' ein Glück: Wir können dort arbeiten, wo viele andere Urlaub machen.


Der Kreisbauernverband ist für uns ein wichtiger Ansprechpartner bei Fragen rund um Alters und Krankenkasse. ER ist unsere Interessenvertretung bei verschiedensten Anliegen rund um die Landwirtschaft und unterstützt tatkräftig die Öffentlichkeitsarbeit unserer landwirtschaftlichen Betriebe.


Apropos Öffentlichkeitsarbeit, dazu hätten wir gleich etwas in eigener Sache beizutragen:

Frische Milch – rund um die Uhr? Kein Problem, bekommt Ihr direkt bei uns! An unserem neuen Milchautomaten könnt Ihr nach Bedarf und jederzeit tagesfrische Milch selbst zapfen. Wir produzieren natürlich, nachhaltig und gentechnik-frei. Unsere Rohmilch wurde mit Güteklasse I und mit der höchsten, der "S"-Klasse (für besonders geringen Zell- und Keimgehalt) zertifiziert. Sie ist damit nicht nur besonders vitaminreich und hat einen natürlichen Fett- und Eiweißgehalt. Unsere Milch ist einfach gesund und schmeckt Klasse!

 

Wenn Ihr Euch für unsere Landwirtschaft interessiert, dann meldet Euch gerne unter Telefon 0160 91569990, oder schreibt uns eine E-Mail an michel.gbr@hotmail.de oder kommt einfach mal vorbei. Ihr findet unsere Dairy Farm Michel auf dem Knapp zwischen Elleringhausen und Twiste.

 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Bis bald …
Eure Familie Michel

 

 

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