Der Hof des Monats im November 2018    

Bauernhof Göbel in Korbach-Niederschleidern

Bauernhof Göbel in Korbach-Niederschleidern ©Bilder: Privat

Unsere 10 Fragen an den Bauernhof Göbel in Korbach-Niederschleidern

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Stefan und Susann mit ihren drei Kindern Luc, Mayla und Jara leben auf dem Hof und bewirtschaften den Betrieb.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Unsere Hofgeschichte geht viele Jahre zurück, da der Hof schon seit mehreren Generationen durch die Familie Göbel bewirtschaftet wird. Zuerst lag der Hof in der Ortsmitte von Niederschleidern. 1968 wurde der Hof dann ausgesiedelt. 2015 wurde der Hof endgültig von Stefan übernommen und da fiel auch die Entscheidung auf ökologische Landwirtschaft umzustellen.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Auf unseren 50 ha Ackerland wird Roggen, Triticale, Gerste, Wintergerste, Hafer-Erbsen-Gemenge und Klee-Luzerne angebaut. Die Ernte unserer Getreidesorten dient dem Eigenbedarf zur Fütterung unserer Tiere. Wir halten derzeit 65 Milchkühe und deren weibliche Nachzucht auf unserem Hof. Des Weiteren gibt es hier noch viele andere Tierarten zu finden, die unter anderem auch eine große Rolle in der Bauernhoferlebnispädagogik spielen. Dazu zählen u.a. Zwergkaninchen, Meerschweinchen, Hühner, Laufenten, Esel, Kamerunschafe, Ziegen, Hunde und Katzen.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Wir liefern unsere Milch an die Upländer Bauernmolkerei. Die Produkte sind im Molkereiladen der Upländer Bauernmolkerei, in Bio- und Naturkostläden sowie in regionalen Edeka Märkten zu finden. Weiterhin sind die Produkte auch unter der Handelsmarke Alnatura erhältlich.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Unser Tag beginnt um sechs Uhr mit dem melken der Kühe, der Fütterung und Versorgung der Tiere und anderen anfallenden Hof- und Stallarbeiten und endet am Abend auch mit diesen Arbeiten. Zwischendurch fallen die saisonabhängigen Arbeiten wie z.B. grubbern, ackern, Aussaat, striegeln, Ernte, Grassilage etc. an. Zwischen den oben genannten Arbeiten finden bauernhoferlebnispädagogische Angebote für Kinder statt oder auch Führungen für interessierte Besucher unseres Hofes.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Unsere Freizeit verbringen wir mit unseren Kindern. Wir unternehmen gerne Ausflüge mit ihnen. Außerdem treffen wir uns auch gerne mit Freunden.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… es so viele tolle Ausflugsziele für die ganze Familie gibt, die zum Entschleunigen und Abschalten vom Alltag einladen.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Sich mehr informieren, auf einheimische Produkte setzen und auf Regionalität achten.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein kompetenter Ansprechpartner für landwirtschaftliche Belange und für Fragen des Verbrauchers. Weiterhin ist er sehr aktiv als Informationsquelle für Landwirte und Verbraucher.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Besucht uns gerne unter www.goebel-bauernhof.de oder auf Facebook unter „Erlebnisse auf dem Bauernhof Göbel“.

Der Hof des Monats im Oktober 2018    

Weidenhof Buckert aus Fürstenberg

Weidenhof Buckert aus Fürstenberg ©Bilder: Privat

Unsere 10 Fragen an den Weidenhof Buckert aus Fürstenberg

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Iris, Gerhard und Sohn Anton bewirtschaften den Betrieb. Unser Mitarbeiter Dennis und die Auszubildende Selina sowie unser Teilzeit-Mitarbeiter Nico unterstützen uns dabei. Als Altenteilerin lebt Oma Liselotte mit auf dem Hof und am Wochenende kommen unsere erwachsenen Kinder Paula und Till dazu.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Aus dem engbebauten Bergstädtchen Fürstenberg wurde der Betrieb 1965 ausgesiedelt. Schon damals wurde der Grundstein für unsere betriebliche Entwicklung gelegt. Seitdem Gerhard Buckert 1992 den Hof übernahm, standen wir bereits mehrmals vor neuen Aufgaben und entschieden uns für das Expandieren und das Investieren.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Ein großer Teil unserer Fläche ist Grünland, das hauptsächlich zur Futterproduktion der Tiere dient oder direkt als Weide genutzt wird. Zusätzlich wird Getreide und Mais als Futter für die Tiere angebaut und Getreide für den Landhandel erzeugt. Wir halten auf unserem Hof 120 Milchkühe und deren weibliche Nachzucht. In unserer Biogasanlage produzieren wir Strom und Wärme zu 90 % aus Mist und Gülle. Rund 40 Betriebe liefern uns Stallmist und bekommen das Gärprodukt zurück.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Wir liefern unsere Milch zur Molkerei Hochwald. Diese Milchprodukte werden nicht nur als Bärenmarke, Lünebest und Hochwald vertrieben, sondern auch als Handelsmarken abgefüllt. Diese hessischen Produkte kann man als Verbraucher gut am Molkereistempel erkennen, der auf jedem Milchprodukt angebracht werden muss. In einem ovalen Kreis steht die 007 für unsere Molkerei in Hungen und die 012 für die Hochwald-Molkerei in Hünfeld. Des Weiteren erklärt HE das Bundesland Hessen, das D steht für Deutschland und EG für Europäische Union.

Unser Strom wird über Energie Waldeck-Frankenberg und „Energie to Market“ bedarfsgerecht vermarktet.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

An den Tagen, die „ganz normal“ laufen, beginnen wir um 6.00 Uhr mit dem Melken und der Stallarbeit. Mit diesen Arbeiten beenden wir gegen 19.00 Uhr den Bereich Milchviehhaltung. Zwischen den Stallarbeiten werden die jahreszeitlich unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte, wie Aussaat, Pflege und Ernte erledigt. Letztendlich reagieren wir oft sehr flexibel auf das, was Wetter, Tiere, Biogasanlage und Bürokratie spontan von uns abverlangen. Wichtig ist uns allen das gemeinsame tägliche Frühstück von 9.00 bis 10.00 Uhr, das auch zur Arbeitsbesprechung genutzt wird.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Tatsächlich sind wir alle ehrenamtlich sehr aktiv! Unter anderem in der politischen Kommune, für die kirchliche Gemeinde, im Sport- und Landfrauenverein, der örtlichen Theatergruppe sowie den landwirtschaftlichen Organisationen wie Waldecker Landrunde, Maschinenring WA/FKB, der hessischen Landjugend und der Landesvereinigung Milch Hessen. Wenn dann noch Zeit bleibt, gehen wir alle gerne feiern!

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil die reizvolle Landschaft ebenso abwechslungsreich ist wie das vielfältige Kultur- und Freizeitangebot.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Wir fühlen uns gestärkt, wenn heimische Verbraucher sich interessieren. Wir zeigen gerne Vorort WAS wir WIE und WARUM tun. 

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein Bindeglied zwischen der Landwirtschaft, den Menschen im Landkreis und der Politik.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Direkt bei uns auf dem Hof. Gerne bieten wir Gespräche oder Besichtigungen mit reichlich Informationen an. Weidenhof Buckert, Iris und Gerhard Buckert, Im Stepel 4, 35104 Lichtenfels-Fürstenberg, Telefon 05636 1280, E-Mail: gerhard.buckert@t-online.de

Der Hof des Monats im September 2018    

Bürger-Grebe aus Korbach-Helmscheid

Hof Bürger-Grebe aus Korbach-Helmscheid ©Bild: Privat

Unsere 10 Fragen an den Hof Bürger-Grebe aus Korbach-Helmscheid

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Auf unserem Hof in Korbach-Helmscheid leben drei Generationen zusammen unter einem Dach. Bewirtschaftet wird der landwirtschaftliche Betrieb vom Betriebsleiterehepaar Reinhard und Christine Bürger-Grebe sowie der Tochter Christina Grebe, vier Mitarbeitern und einer Auszubildenden.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der Betrieb ist schon seit vielen Generationen im Familienbesitz Grebe. 1980 wurde nach einem Brand die neue Hofstelle erbaut und  seit 2006 werden die Kühe im Neugebauten Kuhstall gehalten und gemolken. Der Betrieb wird als GbR von Christine, Reinhard und Christina geführt.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Wir halten auf unserem Hof zur Zeit 350 Milchkühe die 2 x täglich in unserem Karussell gemolken werden sowie 260 Stk. weiblicher Nachzucht. Wir bewirtschaften 75 ha Grünland und 145 ha Ackerland auf dem wir das Futter für unsere Kühe anbauen – z.B. Weizen, Gerste, Triticale, Luzerne und Silomais. Ebenfalls zum Betrieb gehört eine 75 Kw Biogasanlage. Sie wird mit Mist und Gülle gefüttert, welche von den Tieren anfällt.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Aus unserer Milch wird feinster Harzer Käse in der Allerstädter Käserei produziert.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Der Tag beginnt bei uns um 5.00 Uhr morgens mit dem Melken und Versorgen der Kühe und Kälber. Zum weiteren Arbeitsalltag gehört das Füttern, Einstreuen, Ausmisten, Kontrollieren und natürlich die Pflege der Tiere. Abends, ab 16.00 Uhr, wird dann wieder gemolken. Unser Tag endet, wenn alle Tiere versorgt und glücklich sind. Dies ist meistens um 19.30 Uhr.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Mit Freunden und Bekannten treffen und unseren vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten nachkommen. Wenn es die Zeit zulässt, auch mal kürzer oder länger in der Ferne oder in der Nähe Urlaub machen und entspannen.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil wir in einer der schönsten Regionen in Deutschland leben und arbeiten können.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Sich informieren über die Arbeit der heimischen Landwirte – dies gerne vor Ort im direkten Dialog mit uns. Und natürlich regionale Markenprodukte kaufen und nicht die vom Discounter, nur weil sie günstiger sind.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein wertvoller Ansprechpartner für viele verschiedene Bereiche, mit denen wir Landwirte konfrontiert werden.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Im Internet unter www.buerger-grebe.de und gerne auch vor Ort auf unserem Betrieb im schönen Korbach-Helmscheid. Gerne können sie auch unser Kuhstall-Cafe besuchen und selbstgebackenen Kuchen und frischen Kaffee genießen.

Kuhstall-Cafe.pdf
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Der Hof des Monats im August 2018    

Rindte GbR aus Berghofen

Rindte GbR aus Berghofen ©Bild: Privat
Rindte GbR aus Berghofen ©Bild: Privat

Unsere 10 Fragen an Rindte GbR aus Berghofen:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Wir sind ein Familienbetrieb mit drei Generationen und einem Festangestellten. Zudem bilden wir regelmäßig Lehrlinge aus.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Seit vielen Generationen im Familienbesitz. Die erste urkundliche Erwähnung der Hofstätte war ca. 1873.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Wir bauen Raps, Gerste, Roggen, Weizen und Mais an, außerdem Grünland zur eigenen Futterherstellung für die rund 320 Milchkühe mit Nachzucht.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Die Milch liefern wir an die Molkerei Hochwald, die unter anderem die bekannte Marke Bärenmarke produziert. Ein Teil des Roggens geht an eine heimische Mühle, die wiederum einige Bäcker des oberen Edertals beliefert. 

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Unsere tägliche Arbeit beginnt um 6.00 Uhr und endet um ca. 19.00 Uhr mit melken, füttern und versorgen der Tiere. Im Laufe des Tages erledigen wir Arbeiten die anfallen, wie Erntearbeiten oder andere Außenarbeiten, Büroarbeiten, Herdenbeobachtung, Kalbungen und so weiter.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Wir fahren einmal im Jahr in Urlaub und den Rest der Freizeit genießen wir im schönen Frankenberger Land.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil es viel zu erleben und entdecken gibt, es bietet viel Freizeitangebote für Jung und Alt.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Helfen Sie uns das Image der Landwirtschaft zu verbessern – sehen sie es mit unseren Augen, denn wir Landwirte wollen nur das Wohl unserer Tiere und eine gute landwirtschaftliche Pflege und Erzeugung von wertvollen Lebensmitteln. Kaufen sie regionale Produkte.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein wertvoller Partner, den wir immer um Rat fragen können und der uns Landwirte unterstützt.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Besuchen sie unseren Betrieb, sprechen sie uns an und schauen sie uns bei unserer täglichen Arbeit über die Schulter. Wir freuen uns auf sie.
Sie finden uns in Berghofen in der Battenberger Straße 8. Telefon 06452 912943.

Der Hof des Monats im Juli 2018    

Milchviehbetrieb Karl und Florian Viering GbR aus Bad Arolsen-Landau

Milchviehbetrieb Karl und Florian Viering GbR aus Bad Arolsen-Landau ©Bild: Privat
Milchviehbetrieb Karl und Florian Viering GbR aus Bad Arolsen-Landau ©Bild: Privat

Unsere 10 Fragen an den Milchviehbetrieb Viering:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Auf dem Betrieb leben und arbeiten das Betriebsleiter-Ehepaar Karl und Doris Viering, mit Betriebsleiter Florian Viering und Freundin Laura Kahler und Sohn Jan- Hendrik. Zusätzlichen haben wir einen Festangestellten – und seit August 2017 einen Auszubildenden.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der Hof wird in der vierten Generation geführt. Von 1990 bis 2013 hielten wir 100 Mutterkühe im Haupterwerb. Im September 2013 erfolgte die Umstellung zu Milchkühen. Die Mutterkuhherde wurde auf ca. 40 Tiere (Rasse Aubrac) reduziert, um die weit entfernten Weideflächen durch Abgrasen noch nutzen zu können. Seit 10 Jahren halten wir Wagyu Rinder in Pension auf unserem Betrieb. Im Oktober 2010 wurde die hofeigene Biogasanlage mit 250 kW in Betrieb genommen. Dort wird anfallender Mist und Gülle verwertet und verschiedene Wärmenutzungen finden statt.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Der größte Teil unserer Fläche ist Grünland, das hauptsächlich zur Futterproduktion der Tiere dient oder direkt als Weide genutzt wird. Zusätzlich wird Mais als Futter für die Tiere angebaut und Getreide für den Landhandel erzeugt. Wir halten auf unserem Hof 135 Milchkühe und deren weibliche Nachzucht sowie Herden der Rassen Aubrac und in Pension Wagyu ( Kobe Rind).

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Wir liefern unsere Milch zur Hochwald Molkerei, die unter anderem Produkte für die Marken Bärenmarke, Lünebest und Glücksklee herstellt.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Wir beginnen um 6.30 Uhr mit der Kontrolle der Melkroboter, dem Tränken der Kälber und dem Füttern aller Tiere. Anschließend wird gefrühstückt. Danach werden alle anfallenden Arbeiten auf Wiesen, Feldern, bei den Tieren, oder Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten erledigt. Um 17.00 Uhr beginnen wir mit den Stallarbeiten, die dann gegen 19.00 Uhr beendet sind. In Erntezeiten wird morgens früher begonnen und abends zwei bis drei Stunden länger gearbeitet.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Einmal jährlich fährt jede Familie für ein paar Tage in den Urlaub und wir machen Ausflüge im Waldecker Land.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… es hier viele Berge, Seen und Wälder gibt, die die schöne und abwechslungsreiche Landschaft ausmachen.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Regionale Produkte kaufen oder Marken im Discounter kaufen. Ein gutes Miteinander mit den Landwirten und der Natur pflegen.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein wichtiger Ansprechpartner rund um die Landwirtschaft.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Kommt einfach zu uns! Ihr findet uns am Restebusch in Landau. Dort zeigen wir gerne unseren Betrieb.

Der Hof des Monats im Juni 2018    

Nolles Hof aus Neudorf

©Bilder: Privat

Unsere 10 Fragen an den Nolles Hof:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Betriebsleiter Christian Gröticke mit seiner Ehefrau und Tochter.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Seit drei Generationen.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Ackerbaubetrieb, 50 Mastschweine, 350 Legehennen.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Im eigenen Hofladen oder auf den Verkaufstouren: montags in Diemelstadt Rhoden, dienstags in Bad Arolsen, mittwochs in Diemelstadt Wrexen und donnerstags in Marsberg.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Morgens um 6.30 Uhr bis abends um 18.00 Uhr.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Den Garten genießen.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil viele Berge, Täler und Wälder die wunderschöne und vielfältige Landschaft ausmachen.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Den „Propheten“ im eigenen Land (Dorf) unterstützen.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… die erste Adresse, wenn es um Fragen und Hilfen im Bereich Landwirtschaft geht.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Der Betrieb liegt in 34474 Diemelstadt-Neudorf, Kurze Straße 4, Telefon 05694 346.
Weitere Informationen über uns gibt es in der Broschüre Direktvermarkter „Regionales“ und der Regio App.

Der Hof des Monats im Mai 2018    

Bauernhof Bergmann aus Lichtenfels Immighausen

©Bilder: Julia Knöchel, Dreieich

Unsere 10 Fragen an den Bauernhof der Familie Bergmann:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Unser Bauernhof ist ein klassischer Familienbetrieb. Auf unserem Hof leben und arbeiten drei Generation. Wilhelm Bergmann (Landwirtschaftsmeister) und Hildegard (Meisterin der Hauswirtschaft), Sohn Michael Bergmann (Agrar Ingenieur) Ehefrau Franziska (Bankkauffrau) sowie die drei Kinder Amelie, Antonia und Alina. Seit einigen Jahren bilden wir junge Landwirte (m/w) aus. Mit unseren Azubis haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Im Jahr 2017 erreichte unsere Auszubildende sogar das beste Prüfungsergebniss Hessens.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der Betrieb ist seit 1784 im Familienbesitz und wird nun in der 8. Generation geführt. Früher handelte es sich um einen sehr kleinen Betrieb. Jede Generation war und ist bestrebt den Familenbesitz zu mehren und an die nächste Generation weiterzugeben. Durch den technischen Fortschritt und neuen Maschinen, wie z.B. unseren Melkroboter, erzeugen wir pro Arbeitskraft mehr Lebensmittel. Doch nicht nur die Produktivität konnten wir in den letzten 50 Jahren enorm steigern. In unserem modernen Kuhstall ist auch der Kuhkomfort und das Know-how rund um die Kuh gestiegen. So geht es unseren Tieren heute so gut wie nie zuvor.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Die Tierhaltung und Tierzucht hat seit je her die größte Bedeutung auf unserem Hof. So liegt der heutige Betriebsschwerpunkt in der Milchviehhaltung. Die Tierzucht betreiben wir mit besonderer Leidenschaft. Wir halten mittlerweile 145 Milchkühe sowie 100 weibliche Kälber und Jungrinder. Auf dem Auktionsstandort in Alsfeld vermarktet wir Zuchttiere. Auf unseren Flächen bauen wir hauptsächlich Futter wie Gras, Mais oder Gerste an. Weiterhin vermarkten wir Weizen und Raps.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Wir liefern unsere Milch zur Genossenschaftsmolkerei Hochwald nach Hungen. Hier werden leckere Milchideen, wie die Produkte der Bärenmarke, aus unserer Milch hergestellt.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Durch unsere zwei Melk-Roboter sind wir relativ flexibel. Wir starten unseren Arbeitstag in der Regel um 7.00 Uhr. Nach der Stallarbeit wird gefrühstückt. Je nach Saison starten wir anschließend die Außen- oder andere Hofarbeiten. Unsere Azubis haben einmal im Monat Wochenenddienst. 

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Wir alle sind sehr aktiv in verschiedenen Vereinen. Ob Männergesangsverein, Gitarrengruppe, Sportverein oder Reitverein. Neben der aktiven Teilnahmen engagieren wir uns alle auch ehrenamtlich. Wilhelm Bergmann erhielt für sein ehrenamtliches Engagement im letzten Jahr den Ehrenbrief des Landes Hessen.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil unsere Region eine attraktive Freizeitgestaltung in einer tollen Natur bietet. Schlitten/Ski fahren, Fahhradtouren, Laufen, Ausreiten … alll das geht bei uns direkt vor der Haustür.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Beim Einkauf von Lebensmittel nicht zu geizig sein – heißt konkret: besser die höher preisigen Marken der Genossenschaftsmolkereien kaufen (Landliebe, Bärenmarke), anstatt die Eigenmarken der Discounter. 

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein wichtiger Ansprechpartner!

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Auf unserer Website www.chbergmann.de/Bergmannshof stehen weitere Informationen bereit.

Der Hof des Monats im April 2018    

BIO-Charolais Hof Lamm aus Neerdar

©Bilder: privat

Unsere 10 Fragen an den BIO-Charolais Hof der Familie Lamm:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Meine Frau Judith, Christian junior und ich.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Seit 2013 sind wir mit unserer Mutterkuhherde in Neerdar.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Wir bewirtschaften 120 ha Grünland. 2/3 der Fläche dient als Futtergrundlage für unsere Mutterkuhherde und der Rinder. Von dem Rest der Fläche produzieren wir Heu zum Verkauf. Gehalten werden 40 Charolais Kühe mit Nachzucht und Rinder. Ein weiteres Standbein unseres Betriebes ist die Herstellung von Zaunpfählen.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Vor Ort auf dem Betrieb.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

In der Regel beginnt unser Arbeitstag um 7.00 Uhr morgens, dann werden die Tiere versorgt. Über den Tag verteilt werden die saisonal anfallenden Arbeiten erledigt. Im Winter produzieren wir neben der Versorgung der Tiere vorrangig Zaunpfähle und Brennholz.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Im Chor singen, schwimmen und Ausflüge mit unserem kleinen Sohn ins Grüne.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil es unsere Heimat ist und dort unsere Wurzeln verankert sind. Einen wunderschönen Lebensraum genießen, wo andere Urlaub machen.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Beim Einkauf der notwendigen Nahrungsmittel hinterfragen, wem helfe ich jetzt beim Kauf dieses Produktes. Wen unterstütze ich jetzt mehr …, dem Großhandel oder der heimischen Landwirtschaft mit ihren Familienbetrieben.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein Ansprechpartner in betrieblichen, wie auch gesellschaftlichen Anliegen und ein sehr wichtiger Vertreter der Landwirte in gesellschaftlichen und vorrangig politischen Diskussionen.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Wir leben und arbeiten im schönen Ort Neerdar und freuen uns immer wieder gerne über landwirtschaftlich interessierte Gäste auf unserem Hof, der an dem bekanntem Wanderweg Uplandsteig liegt. Wir freuen uns auf ihren Besuch auf unserem Hof in der Neerdartalstraße 11, in 34508 Willingen-Neerdar.

Der Hof des Monats im März 2018    

Betrieb Wilke GbR aus Dorfitter

©Bilder: privat

Unsere 10 Fragen an den Betrieb Wilke GbR:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Meine Eltern und ich bewirtschaften den Milchviehbetrieb Wilke GbR.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der Betrieb wird bereits in der fünften Generation von uns bewirtschaftet.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

In unserem Milchviehbetrieb werden 130 Milchkühe und deren Nachzucht gehalten. Der größte Teil der Herde besteht aus der Rasse Holstein Schwarzbunt, die wir aber teilweise mit skandinavischem Rotvieh und der französischen Zweinutzungsrasse Montbéliard gekreuzt haben. Mit dieser Kreuzung entsteht der sogenannte Heterosiseffekt, durch den die Nachkommen etwas robuster sind. Außerdem halten wir auch noch Tiere der Rassen Braunvieh und Jersey. Somit geht es also ziemlich bunt bei uns zu. Unsere Flächen bestehen hauptsächlich aus Grünland (60 ha) und Futterbau (25 ha) – Mais und Luzerne, aber auch aus 5 ha Sommergerste und 5 ha Winterweizen. Bei der Silagegewinnung werden wir durch den Lohnunternehmer Fischer aus Volkmarsen unterstützt.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Wir liefern unsere Milch an die Molkerei Hochwald. Unter beispielsweise „Bärenmarke“ werden die bekanntesten Milcherzeugnisse vertrieben.

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Wir stehen um 6.00 Uhr auf. Als erstes sehen wir im Computer nach, welche Kühe über Nacht nicht in den Melkroboter gegangen sind, holen diese dann vor und machen alle 130 Liegeboxen sauber. Zeitgleich werden die Kälber gefüttert. Im Anschluss stellen wir die Futterrationen für die Kühe mit dem Mischwagen zusammen. Hierbei werden drei Gruppen gefüttert. Insgesamt füttern wir am Tag 9 t Futter. Die Futtermischung besteht aus: Gras, Mais, Rapsschrot, Weizenschrot und Rübenmelasse. Übrigens werden alle Tiere ausschließlich mit gentechnisch freiem Futter gefüttert. Danach werden tägliche Arbeiten wie z.B. Klauenschneiden, Kälberställe misten usw. ausgeführt. Außerdem kümmern wir uns zwischenzeitlich um die Außenarbeiten. Feierabend gibt es dann nach dem Kälberfüttern und erneutem Rundgang im Stall gegen 19.00 Uhr.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Wir wandern gerne im Waldecker Land, besonders am Edersee. Mein Vater fährt gerne Motorrad, meine Mutter singt im Chor und ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… man arbeiten kann, wo andere Urlaub machen!

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Auf der Verpackung nachsehen, ob die Produkte in Hessen hergestellt werden.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein guter Ratgeber in rechtlichen Fragen, ein Interessenvertreter im politischen Geschäft sowie ein Kommunikator zwischen der Öffentlichkeit und der Landwirtschaft.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Ihr könnt uns eine E-Mail schreiben unter: karl.wilke@t-online.de und außerdem über diese Seite.

Außerdem sind wir Mitglied bei dem Projekt „Hessische Milchstraße“. Also schaut vorbei!

Der Hof des Monats im Februar 2018    

Holzbachhof aus Gemünden

©Bilder: privat

Unsere 10 Fragen an den Holzbachhof:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Die Betriebsleiter Jens und Carola Möbus, mit ihren Kindern Sophia, Laura und Jonas. Zusätzlich zu den Großeltern sind zwei Auszubildende, ein Angestellter und eine Aushilfe auf dem Hof beschäftigt.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Seit mehreren Generationen.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Wir bewirtschaften 50 ha Grünland und 110 ha Ackerland. Auf dem Ackerland wird Weizen, Gerste, Raps, Hafer, Triticale und Mais angebaut. Wir haben 170 Rinder, 70 Schweine und ca. 1.000 Legehennen in Freilandhaltung.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Einen Teil unserer Produkte vermarkten wir in unserem Hofladen und auf dem Wochenmarkt in Gemünden. Zudem haben wir verschiedene Einzelhändler in der Region, die unsere Produkte vermarkten (Edeka Schwebel in Frankenberg, Wandelhalle in Bad Wildungen,…).

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Ein Normaler Arbeitstag beginnt um 6.30 Uhr und endet um 18.30 Uhr. Morgens und abends werden die Tiere versorgt. Über den Tag verteilt, werden die saisonal anfallenden Arbeiten erledigt, sowie die Produkte hergestellt, welche im Hofladen verkauft werden.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

Familienspiele, Tanzen, Skifahren, Reiten. Der Jonas ist fast 6 Jahre alt und will bei allen Arbeiten, die auf dem Hof anfallen, mit dabei sein.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil die Landschaft und die Nähe zur Natur ganz besonders ist.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Der Verbraucher sollte mehr Produkte kaufen, die auch tatsächlich aus der Region kommen.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein wichtiger Ansprechpartner in fachlichen und rechtlichen Angelegenheiten.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Holzbachhof Familie Möbus, Ellersgrund 2, 35285 Gemünden/Wohra, Telefon 06453 648777
Oder auf unserer Website unter: www.holzbachhof.de

Der Hof des Monats im Januar 2018    

Putenhof Meyer aus Waldeck

©Bilder: privat

Der Betrieb Meyer ist ein Modell- und Demonstrationsbetrieb Tierschutz des BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) und wird als solcher im Januar 2018 auf der Grünen Woche in Berlin präsentiert. Der Putenhof Meyer  umfasst rund 200 ha Ackerbau, 9 ha Grünland, drei Putenställe sowie eine Biogasanlage. Alle Betriebszweige greifen ineinander: So füttern sie ihren eigenen Weizen an die Puten und streuen die beiden Ställe mit eigenem Stroh. Geheizt werden die Ställe mit der Abwärme der Biogasanlage. Mit dem Mist aus dem Stall beschicken sie die Anlage. Das Gärsubstrat wiederum bringen sie als Wirtschaftsdünger auf die Felder aus.

Unsere 10 Fragen an den Putenhof Meyer:

 

Wer lebt und arbeitet auf Eurem Hof?

Auf dem Hof lebt das Betriebsleiterehepaar Jörg Meyer und Susanne Günther mit seinen drei Kindern, sowie Oma Hanna-Marie. Ferner arbeiten auf dem Hof noch zwei Mitarbeiter, die beide gelernte Landwirte sind. Im Sommer gehen uns noch Aushilfen bei den Feldarbeiten zu Hand.


Wie lange bewirtschaftet Eure Familie schon den Hof?

Der Hof wird schon seit vielen Generationen von unserer Familie bewirtschaftete. Die erste uns bekannte Aufzeichnung stammt aus dem 17. Jahrhundert.

 

Was baut Ihr auf Eurem Hof an und welche bzw. wie viele Tiere haltet Ihr?

Auf unseren Hof werden Silomais, Weizen, Winterraps, Wintergerste, Wintertritikale, Hirschgras angebaut zur Ernte und Zwischenfrüchte die auf dem Feld verbleiben. Ferner haben wir noch Blühflächen, Wildacker, Uferrrand- und Waldrandstreifen. Wir haben Ställe für 14.000 Puten, 4 Pferde und zwei Gallowayrinder.

 

Wenn wir Verbraucher Eure Produkte kaufen möchten, wo finden wir sie?

Unsere Puten vermarkten wir als Mitglied eine Erzeugergemeinschaft an die Firma Sprehe, die wiederum u.a. die REWE-Gruppe beliefert. 

 

Wie läuft ein ganz normaler Tag auf Eurem Hof ab, wann beginnt und endet Euer Arbeitstag?

Nach einen kurzen Überblick im Büro werden die Puten mit frischem Stroheinstreu versorgt sowie mit Futter, Picksteinen und Luzerneheu. Die BGA wird kontrolliert und mit Silage, Mist und Gülle "gefüttert“. Während der Vegetation wird Feldarbeit erledigt – von der Aussaat über die Bestandspflege, bis hin zur Ernte. Daneben ist viel Bürokratie zu erledigen – Planung und Dokumentation bis hin zur Kontrolle vieler Arbeitsabläufe. Der Arbeitstag endet meistens gegen 17.00 Uhr, wenn keine besonderen Arbeiten, vor allem im Ackerbau, aber auch in der Putenhaltung anliegen.

 

Was macht Ihr in Eurer Freizeit am liebsten?

In unsere Freizeit unternehmen wir mit der Familie Ausflüge, gehen Schwimmen oder ins Kino und sind mit den Kindern unterwegs. Ob Turnen Fußball oder Reiten.

 

Ihr findet Waldeck-Frankenberg ist spitze, …

… weil man hier in einer schönen, naturbelassenen Gegend wohnen und arbeiten kann, wo andere gern Urlaub machen und gleichzeitig über gute Verkehrsanbindungen und moderne Medien an Entwicklungen teilhaben kann.

 

Was können wir als Verbraucher tun, um unsere heimische Landwirtschaft zu stärken?

Verbraucher sollten beim Kauf auf deutsche Produkte achten, weil sie so sicher hochwertige und gut kontrollierte Produkte bekommen. Wichtig ist auch beim Außerhausverzehr im Restaurant, Imbiss oder der Kantine immer wieder nachzufragen wo die Produkte herkommen.

 

Bitte vervollständigt folgenden Satz: Der Kreisbauernverband Waldeck-Frankenberg ist für uns …

… ein Ansprechpartner – egal ob im betrieblichen oder anderen Bereichen und ein wichtiger Vertreter in gesellschaftlichen und vor allem politischen Diskussionen.

 

Wo finden wir Euch und weitere Informationen über Euren Hof und Eure Arbeit?

Wir bieten für Interessierte gern Betriebsbesichtigungen an. Kontaktieren Sie uns telefonisch unter: 05695 991687 oder informieren sie sich auf unserer Homepage unter: www.putenhof-meyer.net

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